Auf den Punkt gebracht:

  • Rührei individuell anpassbar
  • Teflon-Pfannen für Zubereitung verwenden
  • Eier vorher verquirlen
  • langsam zubereiten
  • gegen Ende würzen

Zutaten

Das perfekte Rührei benötigt nicht viele Zutaten. An sich reichen schon 2 Eier pro Person, um ein leckeres Rührei zu zaubern. Dennoch kann das etwas fade sein. Für die Grundvariante benötigst du noch folgendes:

  • Pflanzenöl (z.B. Olivenöl)
  • Salz
  • Pfeffer

Das ist alles. Natürlich kannst du passende Beilagen und Gewürze hinzufügen, die perfekt mit dem charakteristischen Geschmack des Gerichts harmonieren. Besonders gut geeignet sind die folgenden:

  • Käse: Cheddar, Feta, Ziegenkäse, Parmesan
  • Speck
  • Kräuter: Petersilie, Dill, Estragon, Ingwer, Curry
  • Chilis, Paprika
  • Avocados
  • Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Schnittlauch
  • Toast
  • Tomaten
  • Spinat

Die Gewürze werden kurz vor dem Ende zu den Eiern gegeben, niemals zusammen. Käse wie Cheddar und Parmesan können bereits zu Beginn mit in die Pfanne gegeben werden, während Feta und Ziegenkäse frisch besser sind. Das Gemüse wird als Beilage aufgetischt. Falls du Toast-Fan bist, serviere das Rührei direkt auf dem Brot. Einfacher geht’s nicht.

Tipp: Anstelle von Öl kannst du Butter verwenden. Sie gibt den Eiern einen aromatischen Kick.

Video-Tipp

Kochutensilien

Um ein perfektes Rührei zuzubereiten, benötigst du die richtigen Utensilien. Das wichtigste ist die Pfanne. Damit das Ei nicht am Boden kleben bleibt, solltest du auf eine Non Stick- oder Teflon-Pfanne setzen. Damit das Kochgeschirr nicht verkratzt wird, solltest du auf einen Kochlöffel aus Kunststoff oder Holz setzen. Metallbesteck zerkratzt die Oberfläche der Pannen. Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über die restlichen Utensilien:

  • Schneebesen oder Gabel
  • Schale oder Messbecher

Vorbereitung

Einer der wichtigsten Punkte bei der Zubereitung eines Rühreis ist die Vorbereitung. Viele Hobbyköche machen den Fehler und schlagen die Eier direkt in die Pfanne. Das ist nicht zu empfehlen. Damit das Rührei fluffig und aromatisch wird, musst du sie vorher verquirlen:

Eier in ein Gefäß schlagen
  • Messbecher oder Schale zur Hand nehmen
  • Eier in den Behälter geben
  • gut verquirlen

Verquirle die Eier solange, bis sie eine Farbe haben und kein Eiweiß mehr sichtbar ist. Ebenfalls darf kein Eigelb mehr ganz sein. Wenn du die Eier vor der Zubereitung verquirlst, ist das Eigelb bereits aufgebrochen und gut mit dem Eiweiß verbunden. Schlägst du sie direkt in die Pfanne, stocken die Bestandteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das wirkt sich negativ auf den Geschmack und die Konsistenz aus. Nachdem du die Eier verquirlt hast, heizt du die Pfanne vor:

  • schwache Hitze: flockiges Rührei
  • mittlere Hitze: luftiges Rührei

Tipp: Wenn du ein besonders luftiges Rührei willst, gib für 2 ganze Eier ein zusätzliches Eigelb in die Masse.

Perfektes Rührei: Anleitung

Nun geht es ans Eingemachte. Sind die Eier verquirlt und die Pfanne warm, folge dieser Anleitung:

  • Öl in die Pfanne geben
  • gut verteilen
  • Eimasse in die Pfanne füllen
  • schwenken bis Pfannenboden bedeckt ist
  • noch nicht umrühren
  • mindestens 20 Sekunden stocken lassen
  • danach Eimasse vorsichtig mit Kochlöffel bewegen
  • von außen nach innen
  • nicht in der Pfanne rühren
Ei vorsichtig in der Pfanne verrühren

Je nach Menge dauert es zwei bis zehn Minuten, bis das Rührei fertig ist. Wusstest du, dass du die Größe der Flocken beeinflussen kannst? Dafür musst du den Kochlöffel nur richtig bewegen:

  • kleine Flocken: enge Kreise ziehen
  • große Flocken: Kochlöffel wie Schaufel verwenden

Zugegeben, es bedarf etwas Übung, bis die gewünschte Flockengröße auf dem Teller liegt. Lass dich nicht entmutigen und probiere es einfach aus.

Hinweis: Brate die Eier nicht auf zu hoher Flamme, sonst trocknen sie aus.

Rührei nachgaren

Nun kommt der wichtigste Tipp: Brate die Eier nie komplett in der Pfanne durch. Ein perfektes Rührei sollte immer aus der Pfanne genommen werden, wenn es noch nicht durch ist und nachgaren kann. Orientiere dich dafür am Rührei. Glänzt die Oberfläche und ist es nicht mehr flüssig, solltest du es rausnehmen und auf den Teller legen. Schon nach kurzer Zeit ist es aufgrund der Restwärme durch. Das Nachgaren hat einen großen Vorteil: Den Eiern wird keine zusätzliche Feuchtigkeit entzogen, wodurch es weich bleibt. Vergiss diesen Schritt auf keinen Fall.

Wenn du kein Freund von Rührei bist, bietet sich für dein Frühstück natürlich auch ein gekochtes Ei an. Wir haben für dich recherchiert wie lange das Ei kochen muss, bis zur gewünschten Härte.

FAQ

Was bewirkt Milch im Rührei?

Milch wird für ein perfektes Rührei nicht benötigt. Es wirkt sich sogar schlechter auf die Struktur und den Geschmack aus, als du denkst. Milch macht Rühreier viel zu flüssig. Das heißt, du musst es länger braten als nötig, wodurch die Struktur zäh und ähnlich wie Gummi wird. Zusätzlich schmeckt es mehr nach Milch und das Eiaroma geht verloren.

Wie lange ist Rührei haltbar?

Du solltest Rührei niemals länger als zwei Tage aufbewahren. Am besten wäre es natürlich, wenn du die zubereitete Menge so schnell wie möglich aufbrauchst. Aufbewahrt wird das Rührei gut eingepackt im Kühlschrank. Die kühlen Temperaturen schützen vor Salmonellen und anderen Krankheitserregern, die sich in den Eiern festsetzen könnten.