Auf den Punkt gebracht:

  • Lachs vor Kauf genau prüfen
  • vor Zubereitung abtrocknen
  • Kerntemperatur glasig: 52-56 °C
  • Kerntemperatur max.: 60 °C
  • Gewürze wie Ingwer und Thymian runden Geschmack ab

Lachskauf? Augen auf!

Bereits beim Einkaufen kannst du einen Einfluss darauf nehmen, wie gut die Zubereitung des Lachses gelingt. Achte vor allem darauf, dass

  • das Fleisch hellrosa,
  • der Fettstreifen eher schmal,
  • die Haut noch vorhanden
  • und das Filet nicht zu dünn ist.

Der perfekte Lachs ist besonders in der Mitte saftig. Ist das Filet zu dünn, geschieht es beim Zubereiten schnell, dass es zu trocken wird. Die Haut ist deshalb so wichtig, weil sie das Fleisch beim Braten oder Grillen vor Feuchtigkeitsverlust schützt. Deshalb solltest du den Lachs immer mit Haut kaufen, unabhängig davon, ob du ihn mit oder ohne Haut weiter zubereiten und servieren möchtest. Ein weitere Vorteil der Haut ist, dass sie den Fisch beim Grillen oder Braten vor dem Auseinanderfallen schützt.

Hinweis: Ein besonderes Qualitätsmerkmal stellt die Beschaffenheit der Fettmarmorierung dar. Im Gegensatz zum Steak vom Rind ist es bei dem Fisch kein Zeichen von Qualität, wenn er eine großzügige Fettmarmorierung aufweist. Im Gegenteil, dies deutet eher auf großen Bewegungsmangel sowie minderwertiges Futter hin.

Video-Tipp

Kerntemperatur Lachs

Viele fürchten sich beim Zubereiten vom Fisch davor, dass er entweder viel zu trocken wird oder sie ihn ihren Gästen noch roh servieren. Deshalb spielt die Kerntemperatur eine so große Rolle. Es ist von Fisch zu Fisch unterschiedlich, welche Kerntemperatur er benötigt, um durchgegart aber nicht zu trocken zu sein. Für einen glasigen Lachs sollte die Kerntemperatur bei 52-56 °C liegen. Die maximale Kerntemperatur für Lachs liegt bei 60 °C. Diese solltest du nicht überschreiten, da er sonst trocken werden kann. Um die Kerntemperatur zu bestimmen, empfiehlt sich die Anschaffung eines Kernthermometers. Es ist für kleines Geld zu erwerben und übernimmt wertvolle Dienste.

Gut vorbereitet

Bevor es für den Lachs zur Sache geht, sollte das Fett erhitzt werden. Nebenbei ist es ratsam, den Fisch mit einem Stück Küchenpapier abzutupfen. Dies bietet sich deshalb an, weil er von Natur aus viel Wasser enthält. Würdest du ihn sofort in das Fett geben, würde das austretende Wasser das Öl herunterkühlen und die Temperatur wäre nicht mehr optimal zum Garen. Halte am besten einen Holzlöffel in das Fett, bevor du den Fisch hineingibst. Bilden sich keine Bläschen mehr um das Holz, ist die optimale Temperatur erreicht.

Lachs abtupfen
Tupfe den Lachs mit Küchenpapier ab

Perfekt gewürzt

Erst mit dem Würzen wird der Lachs zu einem echten Geschmackserlebnis. Dabei kannst du dich richtig austoben!
Sehr gut dafür geeignet sind

  • Ingwer,
  • Dill, Thymian, Petersilie,
  • gewürztes Paniermehl,
  • Zitrone,
  • Sojasauce,
  • und Joghurt.

Wenn du mit den Kräutern würzen möchtest, gibt ein wenig Öl hinzu. Dann können sich die Aromen der Kräuter mit dem Fisch sehr gut verbinden. Um diesen Prozess noch weiter zu optimieren, gib die Kräuter erst zum Ende der Garzeit hinzu, sodass das heiße Fett den Geschmack der Kräuter in das Filet zieht. Möchtest du den Fisch wie in der asiatischen Küche zubereiten, eignet sich besonders Ingwer zum Würzen. Ein Spritzer Zitrone oder Limette macht den Fisch zu einem leichten, erfrischenden Mittagessen. Auch Sojasauce bringt – mit etwas Honig – ein tolles Aroma in den Fisch.

Du hast noch Lachs im Tiefkühler? In unserem Beitrag Lachs auftauen: Anleitung – So taust du Fisch auf kannst du dir wertvolle Tipps zum richtigen Auftauen holen.

Lachs zubereiten

Für die Zubereitung von Lachs gibt es verschiedene Wege, die zu einem lecker saftigen Ergebnis führen. Du kannst ihn einfach in der Pfanne anbraten, aber auch

  • Lachs dämpfen
  • Lachs dünsten
  • Lachs im Ofen mit der Haut garen oder
  • Lachs sous-vide garen.
Lachs braten
Nutze zum Messen der Kerntemperatur ein Küchenthermometer