Hallo, ich bin Katharina Caspar!
Ich bin Katha – so nennt mich eigentlich jeder, und so darfst du mich hier auch gern nennen. 😊 Bei eat.de kümmere ich mich um alles, was passiert, bevor der Herd angeht: Planung, Briefings, Abläufe. Und ich schreibe selbst. Über 600 Rezepte und Beiträge sind es inzwischen geworden.

Auf einen Blick
- Rolle: Teamlead People & Content
- Im Unternehmen seit: Oktober 2018, bei eat.de seit 2020
- Rezepte und Beiträge: über 600 verfasst und redaktionell betreut
- Schwerpunkt: Backen, Familienküche, Redaktionsplanung
- Community: 20 bis 30 beantwortete Kommentare pro Woche
- Abschluss: Bachelor, Westsächsische Hochschule Zwickau (2014-2018), Region Zwickau
Ich bin in der Küche aufgewachsen
Meine Mama ist gelernte Köchin. Bei uns wurde immer selbst gekocht, eingeweckt und gebacken und ich stand von klein auf daneben. Besonders hängengeblieben sind dabei die einfachen Gerichte. „Oma Spätzle“ zum Beispiel, also Spätzle mit Butter, Petersilie und Schinken. Mehr ist es eigentlich nicht, aber so wie meine Oma das hinbekommen hat, schafft es niemand. Oder „Tomaten-Gehirn“, unser schnelles Sommeressen aus Tomaten, Zwiebeln und Ei. Wenn du es siehst, weißt du sofort, woher der Name kommt. 😄
Eine Tradition darf bis heute nicht fehlen: Zur Weihnachtszeit treffe ich mich mit meiner Mama und meiner Schwester zum großen Stollenbacken. Grundlage ist das handgeschriebene Rezept meiner Großeltern, dessen Papier inzwischen ziemlich dünn geworden ist. Geknetet wird in unserer alten Baby-Badewanne. Danach halten wir fest, was gut lief und was wir nächstes Jahr anders machen wollen. Und trotzdem stellen wir uns jedes Mal dieselbe Frage: „Waren die eigentlich immer schon so groß?“ 😄
Beim Backen bin ich in meinem Element
Als Teenager habe ich das Backen für mich entdeckt, das ist rund 20 Jahre her. 😮 Seitdem sind einige Torten für Geburtstage, Konfirmationen und sogar Hochzeiten von Freunden und Familie entstanden. Genau dieses Wissen fließt heute auch in unsere Rezepte. Einige der älteren Anleitungen auf eat.de habe ich selbst verfasst und vor der Kamera umgesetzt.
Auch ein paar andere Stationen helfen mir heute noch: Während meines Studiums habe ich in einem Hofladen mit eigener Marmeladenmanufaktur gearbeitet und dort selbst eingekocht, abgefüllt und etikettiert. 2019 folgte ein Brotbackkurs beim Hütten-Holz-Brot e. V., danach gab es bei mir lange regelmäßig eigenes Sauerteigbrot. Mit Kleinkind fehlt dafür leider gerade etwas die Zeit, aber der nächste Sauerteigansatz ist schon geplant.😄
Seit rund acht Jahren habe ich einen eigenen Garten. Neben Schnittblumen bauen wir dort auch eigenes Gemüse an. Dabei merkt man ziemlich schnell, welchen Unterschied Saison und Reife machen.
Was ich bei eat.de mache
Meinen ersten redaktionellen Beitrag habe ich im Oktober 2018 geschrieben, damals noch in der Pflanzenredaktion. Ich habe das Schreiben sofort lieben gelernt. Weil ich privat ohnehin ständig in der Küche stand, fiel mir der Wechsel zu eat.de im Jahr 2020 überhaupt nicht schwer. Seitdem habe ich die Seite von Stunde null mit begleitet.
Heute bin ich erste Ansprechpartnerin fürs Team, bei organisatorischen wie inhaltlichen Fragen. Vor jedem Kochtag steht ein Briefing. Viele davon schreibe ich selbst. Denn ohne Briefing geht bei uns kein Rezept in die Küche. Unseren redaktionellen Leitfaden, die Produktionsabläufe und die Organisationstools habe ich über die Jahre mit aufgebaut und begleite neue Kolleginnen, Kollegen sowie Praktikanten bei ihrem Start.
Außerdem beantworte ich täglich eure Fragen und Rückmeldungen, pro Woche kommen 20 bis 30 zusammen. Besonders schön finde ich es, wenn daraus ein richtiger Austausch entsteht. Zuletzt hatte sich eine Nutzerin aus mehreren unserer Rezepte ein komplettes Menü zusammengestellt und ich konnte ihr noch eine passende Sauce dazu empfehlen. Genau für solche Momente machen wir das.😊
So koche ich privat
Ich koche für meinen Mann, unseren Sohn und mich. Unter der Woche muss es schnell gehen, allen schmecken und nach Möglichkeit auch noch gesund sein. 😄 Meistens landet dann eine bunte Bowl auf dem Tisch, oder es gibt eine ordentliche Brotzeit mit Kimchi und Gurken aus dem Garten. Im Alltag essen wir überwiegend fleischlos, das ist einfach unsere persönliche Vorliebe und kein Maßstab, den ich an andere anlege. In unserer Redaktion entstehen genauso Schmorbraten und Grillrezepte, und die teste ich mit demselben Anspruch.
Am Wochenende probieren mein Mann und ich gern neue Rezepte aus: mal ein vietnamesisches Bánh mì, mal eine mexikanische Agua Fresca. Wenn unser Sohn davon weniger begeistert ist, rettet uns der schnelle Grießbrei von eat.de. Der geht einfach immer.
Was in meiner Küche nie fehlt, ist laute Musik inklusive Mitsingen. Während des Kochens darf es bei mir dabei ruhig chaotisch zugehen, besonders wenn eine große Torte ansteht. Dann stapelt sich das Geschirr nicht nur in der Spüle.😄Spätestens am Abend muss aber alles wieder blitzen. Und wenn ich einlade, dann richtig. Ich liebe Mottopartys, vom Verkleiden über die Deko bis zum passenden Essen. Vom griechischen Abend mit selbstgemachtem Gyros bis zur Steinzeitparty mit Vulkantorte war schon einiges dabei.
Worauf du dich bei meinen Rezepten verlassen kannst
Mir ist wichtig, dass unsere Rezepte wirklich funktionieren. Ich habe selbst oft genug etwas von anderen Seiten ausprobiert und mich gefragt, ob das vor der Veröffentlichung jemals in einer echten Küche stand.
Vieles klärt sich schon beim Kochen, da merkt man schnell, ob eine Garzeit hinhaut oder ein Hinweis fehlt. Bevor ein Rezept online geht, gehe ich die Anleitung noch einmal Schritt für Schritt durch und frage mich, ob ich das als Nutzerin genauso nachmachen könnte und wo jemand ins Stocken geraten würde. Fertig ist ein Rezept für mich erst, wenn ich selbst keine offene Frage mehr habe. 😊 Bin ich mir unsicher, spreche ich mit unserem Küchenteam, allen voran mit Susann, oder ich recherchiere auf eigene Faust. Und ganz klassisch frage ich auch heute noch meine Mama.
Und wenn ihr uns auf eine Ungenauigkeit hinweist, schauen wir uns das natürlich ebenfalls an. Ich prüfe die Stelle, spreche mich mit der Küche ab und wenn nötig, wird noch einmal nachgetestet und das Rezept angepasst.
Und was ich nicht kann
Fisch und Meeresfrüchte sind definitiv nicht mein Ding, da verlasse ich mich komplett auf unser Küchenteam. Innereien bekomme ich ebenfalls nicht auf die Gabel. Einmal Seeigel im Sardinien-Urlaub hat mir für dieses Leben gereicht. 😄 Bleiben noch Pinienkerne. Die schmecken für mich wie ranzige Nüsse, dafür ernte ich regelmäßig verwunderte Blicke. Immerhin spare ich Geld. 😄
Kurz gefragt
Meine drei Lieblingsrezepte auf eat.de
Mein Leibgericht
… ist Kimchi, selbst angesetzt. Ein großes Glas steht bei mir fast immer im Kühlschrank, und mein Mann beschwert sich zuverlässig über den Geruch, wenn ich es öffne. 😄 Auswärts esse ich am liebsten Hot Pot. Jeder gibt in die heiße Brühe, was er mag, und trotzdem isst man gemeinsam. Bei mir landen am liebsten Pak Choi und Shimeji-Pilze darin.
Mein wichtigstes Gerät
… ist meine KitchenAid. Betonung auf Küchenmaschine und ausdrücklich nicht Thermomix. 😄 Sie rührt Teige, Cremes und sogar mein Kartoffelpüree. Ehrenplatz zwei geht an die Kaffeemaschine – ohne die läuft hier ebenfalls wenig.
Immer im Kühlschrank
… liegt neben dem Kimchi vor allem Frischkäse. Ein Allrounder für Brot, Dips und schnelles Frosting.
So erreichst du mich
Du hast eine Frage zu einem meiner Rezepte? Schreib mir gern einen Kommentar, ich lese und beantworte jeden. 😊 Beruflich findest du mich auf LinkedIn.


