Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • Erster Brei ab 5. Monat
  • Gute Starter: Pastinake, Karotte, Kürbis, Süßkartoffel
  • Kartoffel: nach 1 Woche hinzumixen
  • Ab 8. Monat: Erbsen, Brokkoli, Fenchel, Mais, Kohlrabi, Blumenkohl
  • Ab 9. Monat: Spinat, Rote Beete, Aubergine
  • Ab 10. Monat: Linsen, Kichererbsen, Zwiebeln, Steckrüben, Bohnen; Rosenkohl
  • Ab 11. Monat: Tomaten, Paprika

Gemüse für Babybrei nach Monaten: Tabelle

In unserer Tabelle siehst du noch einmal auf einen Blick, ab welchem Monat du welches Gemüse für Babybrei nutzen kannst. Du kannst dir die Tabelle auch kostenlos als PDF downloaden. Dann hast du sie immer parat.

Gemüse für Babybrei ab 5. Monat

Heutzutage macht Mama es genauso wie die Oma: den Brei für den Nachwuchs kocht sie selbst. Dadurch sparst du nicht nur Geld, du kennst auch die Qualität – nur sorgfältig zubereitet werden muss der Brei und deswegen solltest du wissen, welches Gemüse ab wann in den Mixer gehört. Zunächst einmal ein kleiner, aber wichtiger Hinweis:

  • Babybrei solltest du generell nie vor dem 5. Monat geben!

Das hat auch einen wichtigen Grund: Denn Säuglinge unter dem 5. Monat können Gemüse noch nicht gut verdauen. Die WHO empfiehlt übrigens den Gemüsebrei ab dem 7. Monat. 

Für den ersten Brei ab dem 5. Monat kannst du alle möglichen Gemüsesorten verwenden. Besonders empfehlenswert sind jedoch:

  • Pastinake
  • Karotte
  • Kürbis
  • Süßkartoffel
Babybrei aus Karotte

Tipp: Pastinake ist unsere top-one Empfehlung für den ersten Babybrei: Denn sie ist gut verträglich und macht im Gegensatz zur Karotte und zum Kürbis kaum Flecken. Babys bevorzugen übrigens Gemüsesorten, die süß schmecken. Das erinnert sie am ehesten an die Muttermilch.

Achte darauf, dass du in den ersten 7 Tagen nur 1 Gemüsesorte für den Brei verwendest! So kannst du genau beobachten, ob dein Kind das Gemüse auch gut verträgt. Abgesehen von unseren top-Empfehlungen, darf dein Baby ab dem 5. Monat auch weitere Gemüsesorten essen. Dazu gehören:

  • Zucchini
  • Kartoffel

Wichtig: Wenn du Babybrei selber zubereitest, bitte immer daran denken, Öl hinzuzufügen. Das hilft deinem Nachwuchs beim Wachstum der Knochen und Organe, sowie bei der Entwicklung von Gehirn, Augen und Nervensystem. Zudem sorgt es dafür, dass der Körper, die Vitamine K, D, A und E gut aufnehmen kann. Es eignen sich native pflanzliche Bio-Öle, wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Wenn du deinem Nachwuchs lieber Olivenöl in den Brei geben möchtest, sollte es ein Gutes sein: Ein schlechtes Öl wird dein Kind wieder ausspucken, weil es bitter schmeckt.

Bitte beachte beim Hinzufügen des Öls die folgende Menge:

  • 100 g Brei = 1 EL Öl

Tipp: Solltest du deinem Kind einmal ein Gläschen geben, etwa weil du im Urlaub bist oder keinen Brei mehr im Gefrierfach hast, ist es gut, wenn du auch dort zusätzlich einen TL Öl hinzufügst.

Kartoffelmix nach 7 Tagen

Nach etwa 1 Woche kannst du, wenn dein Baby alles gut vertragen hat, zu dem gewählten Gemüse Kartoffeln mixen.

Wir empfehlen:

  • Pro 100 g Gemüse = 50 g Kartoffel

Übrigens…

…mögen Babys keine Abwechslung! Das fällt uns Erwachsenen oft schwer zu glauben, aber tatsächlich bevorzugen Säuglinge ihnen bekannte Geschmacksrichtungen. Zu viele unterschiedliche Geschmäcker wirken schnell überfordernd. Deswegen raten wir dir, zunächst bei einer Gemüsesorte zu bleiben. Sobald die Kartoffel im Rennen ist, darfst du Gemüse allerdings täglich im Wechsel geben, sofern dein Nachwuchs alles gut verträgt. Trotzdem unser Tipp: Geh es langsam an!

Gemüse für Babybrei ab 8.-11. Monat

Je älter den Baby wird, umso besser kann es verschiedene Gemüsesorten verdauen. Mit dem 8. Monat kommt dann schon immer mehr Gemüse für den Babybrei dazu.

Ab 8. Monat

Nun darf dein Baby Erbsen essen. Vorher ist das keine gute Idee, da die Hülsenfrüchtchen bekanntlich Blähungen verursachen.  Weitere Gemüsesorten, die dein Nachwuchs von nun an essen darf, sind:

  • Erbsen
  • Brokkoli
  • Fenchel
  • Mais
  • Kohlrabi
  • Blumenkohl
Babybrei aus Brokkoli

Ab 9. Monat

Ab dem 9. Monat kannst du Spinat auf Babys Speiseplan ergänzen, denn er ist ein wichtiger Eisenlieferant. Davor solltest du das grüne Blattgemüse allerdings nicht in den Brei mixen: Denn Spinat enthält viel Nitrat und das sollten Babys anfangs nur in ganz geringer Dosis zu sich nehmen.  Ab jetzt sind erlaubt:

  • Spinat
  • Rote Beete
  • Aubergine

Ab 10. Monat

Hülsenfrüchte sind reich an Proteinen und gesünder als Fleisch. Sie bilden außerdem einen guten Übergang zu fester Nahrung. Ab dem 10. Monat kannst du also Babybrei aus Hülsenfrüchten einführen. Mach das aber langsam! Genauso wie Erbsen, verursachen auch Linsen Blähungen. Gib anfangs nur ein paar Löffelchen und beobachte, ob dein Kind alles gut verträgt. Bekommt der Nachwuchs keine Bauchschmerzen und schmeckt der Brei, kannst du die gesunden Hülsenfrüchtchen bedenkenlos weiter in den Brei mischen.

Achtung: Bohnen müssen gut durchgegart werden, denn roh sind sie giftig. Sie enthalten das Protein Phasin, das zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Fieber führen kann. Im gegarten Zustand sind sie jedoch ungefährlich und du kannst sie deinem Kind bedenkenlos geben.

Dieses Gemüse kannst du ab dem 10. Monat für Babybrei verwenden:

  • Linsen
  • Kichererbsen
  • Zwiebeln
  • Steckrüben
  • Bohnen
  • Rosenkohl
Rosenkohl als regionales Superfood

Tipp: Rote Linsen sind milder und deswegen gut geeignet für Babybrei, weil dein Kind sie besser vertragen wird als herkömmliche Linsen.

Ab 11. Monat:

Nun hat sich dein Baby bereits an viele unterschiedliche Gemüsesorten gewöhnt und ab jetzt darfst du eigentlich schon fast alles in den Brei mixen. Erlaubt sind nun auch:

  • Tomaten
  • Paprika

Wie bei allen Themen rund um Kindererziehung gilt auch hier: Jedes Kind ist unterschiedlich. Du kennst dein Baby am besten und weißt, was ihm gut tut und was nicht. Teste aus und probiere welches Gemüse deinem Baby im Brei am besten schmeckt.

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