Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • Energielabels helfen beim Kauf von Neugeräten
  • Altgeräte sollten nicht älter als 15 Jahre sein
  • Kühlschrankvolumen muss an Lebenssituation angepasst sein
  • in den letzten Jahren erhebliche Verbesserung bei Energieeffizienz
  • mit einfachen Mitteln kann man beim täglichen Gebrauch Strom sparen

Stromverbrauch

Zwei Gründe machen das Thema Stromverbrauch gerade für fast alle immer wichtiger: Steigende Stromkosten und die durch Stromerzeugung verursachte Menge an CO2. Eine Stromverbrauchsverringerung ist also für nahezu jeden von Interesse, da bares Geld und Treibhausgase mit ein wenig Hintergrundwissen eingespart werden können. Überlegst du eventuell gerade, dir ein neues Gerät anzuschaffen? Je nach Alter deines Kühlschrankes könnte das eine gute Idee sein, denn aktuelle und besonders energieeffiziente Geräte haben eine deutlich bessere Energiebilanz als Kühlanlagen von vor 10 Jahren.

Stromverbrauch von alten und neuen Kühlschränken

In den letzten 20 Jahren ist der Stromverbrauch von Kühlschränken kontinuierlich gesunken. Der durchschnittliche Verbrauch liegt inzwischen nur noch bei etwa 40 % der früheren Werte.

GeräteartVerbrauch 1990Verbrauch 2020
Kühlschrank ohne Gefrierfach 200 l350 kWh115 kWh
Kühlschrank mit Gefrierfach 165 l415 kWh170 kWh
Kühl-Gefrierkombinationen groß 300 l700 kWh235 kWh
Kühl-Gefrierkombinationen klein 200 l500 kWh200 kWh
Stromverbrauch von Durchschnittsgeräten im Jahresdurchschnitt

Ökobilanz von alten und neuen Kühlschränken

Die Ökobilanz setzt sich zusammen aus dem Ressourcenverbrauch und der CO2-Emissionen bei der Herstellung sowie den jährlichen Treibhausgasemissionen durch den Stromverbrauch bei Gebrauch. Letzteres hängt natürlich stark davon ab, ob beispielsweise AKW- oder Solarstrom verwendet wird. Der Stromverbrauch nimmt zudem mit der Alterung eines Gerätes signifikant zu. Das hängt mit der Alterung des Dämmmaterials, nachlassenden Türdichtungen oder verstaubten Kühlgittern zusammen. Dagegen rechnen musst du den Ressourcenverbrauch und die Emissionen bei der Herstellung. Aus ökologischer Sicht wird ein Austausch daher im Allgemeinen nach ca. 15 Jahren empfohlen. Da sich in der Technologie der Energieeffizienz allerdings in den vergangenen Jahren sehr viel getan hat, solltest du eventuell nicht ganz so lange auf einen Austausch warten.

Stromverbrauch von Kühlschränken: Einbau- und Standgeräte

Stehst du vor der Wahl, ob Einbau- oder Standgerät, lohnt sich genaues Hinschauen. Bei den beiden Gerätearten gibt es zwar sowohl effiziente als auch weniger effiziente Varianten. Der größte Unterschied liegt hier aber bei den Anschaffungskosten. Bei den drei Gerätetypen (mit Gefrierfach, ohne Gefrierfach, Kühl-Gefrierkombi) liegen die Preise für Einbaugeräte satte 60-90 % über den Kosten für Standgeräte.

Energieverbrauch-Vergleich

Für die stärkere Kühlung in einem Gefrierfach wird immer mehr Strom verbraucht. Daher sind Kombigeräte und auch volumenreichere Geräte immer größere Stromschlucker. Je größer die Türen, desto mehr Kälte kann beim Öffnen entweichen und das Gerät muss entsprechend Energie zum Nachkühlen aufwenden. Auch Modelle mit integrierten Eis- oder Wasserspendern haben einen weitaus höheren Energieverbrauch als einfache Geräte.

GerätetypStromverbrauch
Kühlschränke ohne Gefrierfach75-125 kWh
Kühlschränke mit integriertem Gefrierfach150-250 kWh
Kombigeräte mit getrennten Fächern150-350 kWh
Kühl- und Gefrierschrank als Side-by-Side350-500 kWh
Stromverbrauch von verschiedenen Gerätetypen im Vergleich

Vor- und Nachteile verschiedener Gerätetypen

Von ganz einfach bis sehr groß, mit oder ohne Eisfach – Kühlschränke gibt es in vielerlei Varianten. Hier sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Gerätetypen:

Kühlschrank ohne Gefrierfach

Kühlschränke ohne Gefrierfach sind die Klassiker unter den Geräten und gibt es von Mini bis sehr groß. Sie benötigen am wenigsten Energie, da nichts gefroren werden muss und sie nur einen Kühlkreislauf haben. Sie eignen sich für Einpersonenhaushalte oder wenn es noch eine separate Gefriertruhe gibt. Kühl- und Gefrierkombinationen sind jedoch meist günstiger als zwei Einzelgeräte.

Kühlschrank mit Gefrierfach

Hier solltest du auf die Sternekennzeichnung auf dem Eisfach achten. Nur bei 4 Sternen können Lebensmittel lange gut eingefroren werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum von TK-Ware bezieht sich immer auf -18 °C. Eine Kennzeichnung mit 1-3 Sternen ist nur für kurzfristiges Einfrieren gedacht.

Kühl-Gefrierfachfachkombination

Hat zwei Regelkreise und kann daher bei Bedarf getrennt an- und ausgeschaltet werden. Sehr praktisch: Zum Beispiel kann ein leerer Kühlschrank während des Urlaubs ausgeschaltet werden, während dein Gefrierteil weiterläuft.

Gefrierschrank No-Frost-Technologie

Sie verringert die Luftfeuchtigkeit im Innern und verhindert eine Eisbildung. So werden Energiekosten gespart. Ohne diese Technologie erhöhen sich die Stromkosten erheblich, wenn du den Gefrierschrank nicht regelmäßig abtaust.

Mehrzonen-Kühlschränke

Hier kannst du viele frische Lebensmittel lagern. Verschiedene Fächer können nämlich mit unterschiedlichen Temperaturen eingestellt werden: In der Kühlzone etwa 3-10 °C, in der Kaltzone etwa 0-3 °C. Diese Geräte benötigen aber mehr Kilowattstunden als normale Kühlschränke, da sie in einigen Bereichen unter die sonst üblichen 7 °C kühlen müssen.

Kühlschrank-Stromverbrauch ermitteln

Um zu wissen, ob dein aktueller oder neuer Kühlschrank viel oder wenig Strom verbraucht, hast du mehrere Möglichkeiten:

  • du kannst den Wert laut Herstellerangaben berechnen
  • du kannst dein individuelles Gerät messen
  • oder du kannst auch nur schätzen

Den Verbrauch zu messen bringt dir natürlich die genauesten Ergebnisse. Als Orientierung gilt: Ein verbrauchsarmer Kühlschrank ohne Gefrierteil benötigt ca. 50-70 kWH/Jahr, eine normale Kühl-Gefrierkombi etwa 150 kWh/Jahr.

Stromverbrauch berechnen

Mit den Herstellerangaben kannst du ganz einfach vor dem Kauf mögliche anfallende Kosten für einen Kühlschrank berechnen:

  • Stromverbrauch in kWh x Strompreis = Stromkosten

Allerdings ist der Herstellerverbrauchswert unter genormten und sozusagen optimalen Bedingungen ermittelt worden. Im Alltag beeinflussen aber natürlich dein Nutzungsverhalten, der Gerätestandort und deine technischen Einstellungen diesen Verbrauch.

Stromverbrauch messen

Du willst also ganz genau wissen, ob dein aktueller Kühlschrank ein fieser Stromfresser ist? Energieversorger, Verbraucherzentralen oder auch Baumärkte verleihen kostenlos Strommessgeräte zur exakten Ermittlung eines 24-Stunden-Verbrauchs. Sie sehen aus wie eine Zeitschaltuhr, werden zwischen Gerät und Steckdose geschaltet und zeigen den Verbrauch in Kilowattstunden. Die Kosten kannst du dann mit dem Strompreis/Kilowattstunde deines Stromanbieters errechnen.

Kühlschrank Stromverbrauch errechnen
Mit der Formel kannst du deinen Strompreis errechnen.

Stromverbrauch deines Kühlschrankes schätzen

Hast du ein altes Gerät oder nicht die Möglichkeit, einen Strommesser zu bekommen, wird es schwierig. Hier musst du ein wenig Detektivarbeit leisten:

  • Suche nach einem Typenschild (häufig an der Seite im unteren Bereich). Es enthält Angaben zu Produkttyp, dem Fassungsvolumen, der Effizienzklasse (nach 1998) und der Wattzahl
  • Mit diesen Angaben lässt sich unter Umständen ein Verbrauchswert im Internet recherchieren

Alternativ: Eine Stunde lang heraushören, wie lange der Kompressor läuft (das können bis zu 45 Minuten sein). Jetzt kannst du mit der folgenden Formel den groben Verbrauch als Schätzwert errechnen:

Kühlschrank Stromverbrauch errechnen

Diese Zahl kannst du nun wiederum mit den Kosten deines Stromanbieters pro Kilowattstunde errechnen.

Kühlschrank-Stromverbrauch und Nutzungsdauer

Kühlschränke sind relativ langlebige Geräte. In vielen Haushalten stehen sie 10 Jahre und länger. Allerdings haben sehr alte Geräte gerne mal einen dreifach höheren Stromverbrauch als neuere Modelle. Ist dein Kühlschrank schon älter als 6-8 Jahre, lohnt sich ein Vergleich mit einem Neugerät auf jeden Fall. Dabei solltest du

  • den Stromverbrauch Altgerät zu Neugerät vergleichen
  • überlegen, wann sich die höheren Anschaffungskosten durch die Stromersparnis lohnen könnten
  • überprüfen, ob deine Lebensumstände (viel oder wenig kochen, im Haushalt lebende Personen) noch zu deinem bisherigen Kühlschrank passen oder ob Optimierungsbedarf besteht
  • falls es einen Defekt gibt, klären, ob es noch Ersatzbauteile gibt

Lohnt eine Reparatur?

Da bei der Herstellung von Kühlschränken nicht gerade wenig Ressourcen verbraucht und Emissionen freigesetzt werden, lohnt sich das Reparieren für die Ökobilanz sehr häufig. Klassische Bauteile, die kaputt gehen, aber auch gut ersetzt werden können, sind nämlich meist:

  • Scharniere
  • Einlegeböden
  • Gefrierfachklappen
  • Gemüsefach
  • Türfächer

Dazu einfach nach dem Kühlschrankmodell auf dem Typenschild schauen und entweder beim Hersteller direkt oder sogenannten Ersatzteil-Händlern im Internet Ersatz bestellen.

Problematischer wird es allerdings bei anderen Funktionsstörungen, die durch einen Defekt beim Motor verursacht sein können:

  • Abschalten des Kompressors
  • Wasseransammlung
  • Gerät kühlt zu stark oder zu schwach

In einem solchen Fall musst du gut abwägen, ob eine teure Reparatur noch lohnt oder das Gerät bereits seine besten Tage hinter sich hat.

Wann es Zeit für etwas Neues ist

Gerade in den letzten Jahren waren die Fortschritte, die beim Thema Energieeffizienz gemacht wurden, gewaltig. Noch vor der Jahrtausendwende verbrauchte ein durchschnittlicher Kühlschrank mehr als die Hälfte mehr als ein aktuelles Gerät. Anders als bei anderen Geräten im Haushalt, die stark vom Nutzungsverhalten abhängig sind wie Spül- oder Waschmaschine, läuft ein Kühlschrank nämlich rund um die Uhr. Oft macht das in etwa satte 10 % deines gesamten Stromverbrauchs aus. Eine pauschale Antwort, wann du ein neues Gerät anschaffen solltest oder in welchem Rhythmus wie etwa alle 5, 10 oder 15 Jahre ein Kühlschrank auszutauschen ist, gibt es nicht. Bei der Frage, ob es Zeit für eine Trennung vom Altgerät ist, spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle. Eine Neuanschaffung kann sich lohnen, wenn

  • dein altes Geräte eine schlechte Energieeffizienz hat und du einen geringeren Stromverbrauch willst: Bei einem 5-10 Jahren alten Kühlschrank lohnt sich aufgrund der technologischen Weiterentwicklungen eine Neuanschaffung auf jeden Fall. Ganz neue Geräte sind aufgrund des niedrigeren Stromverbrauchs besser als der Kauf eines Secondhandgerätes, es sei denn, es ist nicht älter als 2 Jahre.
  • dein bisheriger Kühlschrank zu klein oder zu groß ist: Haben sich deine Lebensumstände geändert, sollte über eine Anpassung der Volumengröße eines Kühlschranks nachgedacht werden. Pro Person kannst du grob 50 Liter Nutzinhalt kalkulieren.
  • du mit der Fächeraufteilung des Kühlschranks oder des Gefrierfachs unzufrieden bist.
  • du innovative Funktionen wie Null-Grad-Zone, No-Frost-Technologie oder Smart-Home-Funktionen nutzen möchtest.
Kühlschrank

Nice to know: Im Internet findest du sogenannte Kühlschrank-Rechner, die dir bei der Entscheidung für ein neues Gerät helfen. Dazu einfach den Kaufpreis und den jährlichen Stromverbrauch, der auf dem Energielabel steht, eingeben und du kannst Neuanschaffungspreise, Gesamtkosten über mehrere Jahre und den CO2-Ausstoß im ersten Jahr einsehen.

3 Faustregeln zum Thema Kühlschrankkauf

Du hast keine Lust oder keine Zeit, dich mit allen Fragen zum Thema Kühlschrank allzu ausführlich auseinanderzusetzen? Dann bist du mit den folgenden 3 Faustregeln sowohl beim Thema Stromsparen als auch Ökobilanz gut beraten:

  • Achte auf die Energieeffizienzklasse und kaufe möglichst ein sparsames Gerät innerhalb der Klassen A bis maximal C (Klasse A hat den niedrigsten Verbrauch, Klasse G den höchsten)
  • Wähle die richtige Größe für deine Personenzahl und deinen Bedarf an Kühl- und Gefriervolumen. Je größer der Kühlschrank und insbesondere die Gefriermöglichkeit, desto höher der Stromverbrauch
  • Nutze einen jetzt oder kürzlich neu gekauften Kühlschrank möglichst lange. Große Energieeffizienzsprünge gibt es vermutlich erst einmal nicht mehr. Daher nutze angebotene Garantie-Verlängerungen und lasse das Gerät bei einem Defekt reparieren, um Ressourcen zu sparen.

Energielabel als Einkaufshilfe

Für die meisten gehört wohl bei der Anschaffung eines neuen Haushaltsgerätes der Blick auf die Energieeffizienzklasse dazu. Diese unterteilt sich von A (niedriger Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch). Dies sind die wichtigsten Infos zum und auf dem Energielabel, das gesetzlich für die verschiedenen Haushaltsgeräte vorgeschrieben ist:

  • Seit 2021 neue EU-Energieeffizienzlabel: keine zusätzliche Unterteilung mehr in A+ bis A+++ wie auf älteren Labels (alte Labels dürfen nur noch bis Anfang 2023 verwendet werden)
  • Buchstabeneinteilung A-G und Farbcodierung von Grün über Gelb/Orange nach Rot: je „grüner“ und weiter vorne im Alphabet, desto effizienter
  • Durch Umstellung auf neue Skala gibt es neue Anforderungen an die Sparsamkeit. Einige Geräte wurden dadurch in kurzer Zeit schlechter beurteilt, obwohl sie qualitativ nach wie vor hochwertig sind
  • Enthält QR-Code für weiter Produktinformationen
  • Enthält Angabe zum Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden
  • Enthält gerätespezifische Informationen wie etwa die Volumenangaben in Litern unterteilt in Kühl- und Gefrierbereich (Symbole Milchtüte und Schneeflocke) oder auch die Lautstärke in Dezibel (Symbol Schallwelle aus einem Lautsprecher)
  • Mit einem Kühlschrank der Effizienzklassen A-C ist man auf jeden Fall gut beraten
Energielabel
Alte (links) und neue (rechts) Energielabel

Tipp: Mit Smartphone-Apps wird Strom- und Geldsparen einfach gemacht. Damit kannst du das Energielabel eines Kühlschranks vor dem Kauf scannen und die Energieeffizienz des Gerätes ganz einfach auswerten und mit anderen vergleichen. Bares Geld sparst du natürlich auch mit einem unkomplizierten Wechsel deines Stromanbieters.

Wo und wann kauft man am besten Kühlschränke?

Ist dein Kühlschrank nicht gerade kurzfristig kaputt gegangen und du brauchst in extrem kurzer Zeit einen neuen, lohnt es sich, verschiedene Geräte und deren Preise miteinander zu vergleichen.

  • Allgemeine Internetrecherche mit technischen Daten und Kundenrezensionen vergleichen
  • Bei einem Fachgeschäft (Elektrobedarf oder Küchenhersteller) beraten lassen
  • Unabhängige Vergleiche von diversen Marktforschungsinstituten nutzen
  • Preisentwicklungen im Internet über einen gewissen Zeitraum vergleichen
  • Angebotstage wie Black Friday nutzen
  • Viele Hersteller vollziehen zum Jahreswechsel auch einen Modellwechsel, daher sind im Frühjahr sehr gute Vorjahresmodelle günstiger zu haben als das neueste Modell

Wohin mit Altgeräten?

Wenn dein Kühlschrank in die Jahre gekommen ist und du dir ein neues Gerät anschaffen möchtest, stehst du vor der Frage, was du mit der alten Kühl-Gefrierkombi machst. Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung

  • noch funktionsfähige Geräte können über Kleinanzeigenbörsen verkauft oder verschenkt werden
  • Muss dein Kühlschrank entsorgt werden, muss dies unbedingt fachgerecht geschehen, da sie für die Umwelt problematische Stoffe enthalten
  • Uralte Kühlschränke, die vor 1995 hergestellt wurden, sind besonders problematisch, da sie das inzwischen verbotene umweltschädliche Treibhausgas FCKW (Fluorkohlenwasserstoff) enthalten
  • Als Privatperson kannst du deinen alten Kühlschrank in den meisten Gemeinden kostenlos über den zugehörigen Recyclinghof entsorgen, für Gewerbetreibende entfällt häufig eine Gebühr. Mancherorts werden die Geräte auch kostenlos oder gegen Bezahlung vom Abfallwirtschaftsbetrieb abgeholt
  • Beim Neukauf nehmen einige Händler Altgeräte kostenlos zur Entsorgung mit

Stromspartipps für Kühl- und Gefriergeräte

Egal, ob du nun das neueste oder schon ein älteres Kühlschrankmodell hast – mit ein paar einfachen Regeln im Alltag lassen sich dennoch Stromkosten sparen. Damit das Gerät keine zusätzliche Energie aufwenden muss, um die passende Temperatur zu halten, hilft es folgendes zu beachten:

  • Stelle deinen Kühlschrank auf 7 °C, das reicht völlig aus, -15 bis -18 °C sind für eine separate Gefriereinheit gut
  • Platziere das Gerät möglichst nicht in der Nähe von Heizung oder Herd
  • Vermeide einen absoluten Sonnenplatz
  • Achte auf eine gute Luftzirkulation, also auf Abstand von einigen Zentimetern zu Wand und Nachbarschränken
  • Öffne die Kühlschranktür immer nur möglichst kurz
  • Stelle keine noch warmen Speisen hinein
  • Öffnen den Kühlschrank zum Befüllen mit dem Wocheneinkauf besser einmal als häufig dabei die Tür auf und zu zumachen.
  • Räume den Kühlschrank richtig ein und organisiere die Lebensmittel sinnvoll
  • Ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Strom als ein halbleerer
  • Taue Geräte mit Kühl-, Gefrierkombinationen bei Bedarf ab
  • Stelle deinen Kühlschrank während deines Urlaubs auf die kleinste Stufe oder bei neuen Geräten auf den Urlaubsmodus
  • Beschädigte Türdichtungen sollten schnellstmöglich ausgetauscht werden
Gemüsefach im Kühlschrank
Wichtig: Den Kühlschrank sinnvoll einräumen – Obst und Gemüse gehören z.B. in das vorgesehene Fach.

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