
Auf den Punkt gebracht:
- schwarze Kerne bedenkenlos essbar
- Schale besser entfernen
- Frucht enthält viele Vitamine und Ballaststoffe
- Vorsicht stachelig! Zur Sicherheit Handschuhe tragen
Sind die Kerne giftig?
Nein, die schwarzen Samen sind weder giftig noch ungenießbar. Du kannst die Kerne von Kaktusfeigen unbesorgt essen. Die Kerne werden wie bei der Kiwi einfach mit verdaut. Viele Menschen essen die Frucht daher einfach roh.
Die Kerne von Kaktusfeigen kannst du nicht nur essen, sie sind auch noch super gesund. Aus den Kernen kann Kaktusfeigenkernöl hergestellt werden. Das Öl kann zum Kochen, Backen aber auch in der Körperpflege verwendet werden. Durch die reichhaltigen Inhaltsstoffe ist es besonders wertvoll und teuer.
Kaktusfeigen essen
Trage am besten Handschuhe, um dich vor Verletzungen durch die Stacheln zu schützen. Auch wenn die Früchte im Supermarkt keine Dornen mehr haben sollten, können sich immer noch welche an der Feige befinden. Alternativ kannst du aber auch:
- Frucht mit einer Gabel aufspießen
- Stacheln mit einer harten Bürste abschrubben
Am einfachsten kannst du die Kaktusfeige roh essen, indem du sie wie eine Kiwi halbierst und das Fruchtfleisch herauslöffelst. Möchtest du die Frucht weiterverarbeiten, kannst du sie vorsichtig schälen. Dazu kannst du ein scharfes Küchenmesser nutzen.

Die Kaktusfeige eignet sich nicht nur gut als Snack zwischendurch, sondern schmeckt auch als Marmelade, Soße oder Mus.
Tipp: Noch mehr Infos zum Thema findest du in unserer Anleitung zum Kaktusfeigen essen.
Die Kaktusfeige
Stachelige Schale, weicher Kern – mit diesen Worten lässt sich die exotische Frucht gut beschreiben. Ursprünglich kommt die Kaktusfeige aus Mexiko und Südamerika. Sie wächst aus den gelben Blüten der Feigenkakteen und wird etwa 200g schwer.

Sind die Früchte reif, haben sie ein süß-säuerliches Aroma und sind sehr erfrischend. Während die Schale sehr hart und stachelig ist, ist das Fruchtfleisch weich und süß.
Die Frucht hat außerdem viele Vorteile:
- wenig Fett
- kalorienarm
- hoher Vitamin-C-Gehalt
- antioxidative Wirkung
- viele Ballaststoffe