Auf den Punkt gebracht

  • bei italienischer Kaki Tipo Schale nicht mitessen
  • bei anderen Sorten Schale genießbar
  • gründliche Reinigung der Schale vor Genuss
  • unreife Kaki schmeckt pelzig
  • Fruchtblätter wegschneiden

Was ist eine Kaki?

Eine Kaki ist die orangefarbene Frucht des Kakibaums, welche seit über 2000 Jahren in China angebaut und verarbeitet wird.  Es gibt verschiedene Sorten und Zuchtformen der Kaki. In deutschen Supermärkten findest du auch die Sharonfrucht. Sie wurde ursprünglich in der fruchtbaren Sharonebene in Israel angebaut, hat eine dünnere Schale, ist kernlos und süßer als die herkömmliche Kaki. Wenn du in Deutschland Kakis kaufst, kommen sie meist aus China, Spanien, Italien und Südamerika.

Tipp: Kaki beinhaltet Vitamin B, Provitamin A und Vitamin C – und ist somit gesund für deine Augen, Nerven und stärkt deine Abwehrkräfte.

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Mit oder ohne Schale?

Das ist tatsächlich abhängig von der Sorte. In deutschen Supermärkten findest du ganzjährig zumeist die länglichere, mit Schale genießbare Kaki aus Spanien, Rojo Brillante. Ihre Schale ist essbar, sollte zuvor jedoch gründlich abgewaschen werden. Letztendlich ist es aber Geschmackssache, ob du sie mit oder ohne Schale genießen möchtest, da die Schale manchmal dick und hart ist, was den Genuss schmälern kann.

Kaki waschen

Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt bei der italienischen Sorte „Kaki Tipo jedoch die Schale nicht mit zu essen, da sie Bitterstoffe enthält und ungenießbar ist. Du kannst diese Frucht beispielsweise wie eine Kiwi halbieren und dann auslöffeln, dafür sollte die Kaki aber reif genug sein. Bei der Sharonfrucht kannst du die Schale mitessen, sie ist dünner und enthält weniger Bitterstoffe.

Kaki geschält

Ist meine Kaki reif?

Eine reife Kaki ist tieforange bis leicht rötlich und das saftige Fruchtfleisch schimmert durch die dünne Schale etwas hindurch. Ist sie reif genug, lässt sich das Fruchtfleisch etwas eindrücken, ähnlich einer Tomate. Du solltest dir während des Kaufes überlegen, ob du sie gleich verzehren möchtest – dann greife lieber zur Sharon. Die Kaki muss zu Hause noch ein paar Tage bis Wochen nachreifen.

Reifes Fruchtfleisch ist süß-fruchtig und weich wie Gelee. Braune Stellen sollte deine Kaki jedoch nicht haben, diese sind ein Zeichen der Überreife. Unreif hingegen ist die Frucht hart, enthält besonders in der Schale viele Bitterstoffe und man hat wegen der Gerbstoffe nach dem Essen einen pelzigen Geschmack auf der Zunge.

Wie isst man eine Kaki?

Möchtest du deine Frucht mit Schale genießen:

  • wasche sie vorher gründlich ab und reibe sie anschließend trocken
  • ist die Frucht reif, die Schale dünn und gereinigt, kannst du einfach in deine Kaki hineinbeißen

oder

  • entferne die Fruchtblätter
  • halbiere die Kaki und schneide die Hälften jeweils in 2 bis 4 Teile
  • der helle, weiche Strunk in der Mitte kann mitgegessen werden

Möchtest du deine Frucht ohne Schale genießen:

  • halbiere deine Kaki
  • löffle die beiden Hälften ganz einfach aus, ähnlich einer Kiwi

oder

  • schäle deine Kaki
  • genieße sie in Scheiben/Stücken geschnitten oder beiß in sie hinein wie in einen Apfel

Kaki ist vielseitig verwendbar: Die süße Frucht schmeckt hervorragend als Marmelade auf deinem Brötchen, verfeinert dein Frühstücksmüsli oder Obstsalat und auch im Smoothie ist sie ein Genuss. Doch ebenso kann sie viele warme Gerichte in ein exotisches Geschmackserlebnis verwandeln: als Zutat deiner asiatischen Gemüsepfanne, auf Entenbrust oder in einer fruchtigen Soße.

Kaki halbiert und in Stücken