Auf den Punkt gebracht:

  • hat im Winter Saison
  • ersten Frost abwarten
  • einzelne Blätter pflücken
  • mehrere Varianten im Supermarkt erhältlich
  • kühl lagern

Grünkohl Saison

Wenn es draußen langsam kälter wird, hat der Grünkohl Saison. Während viele andere Kohlsorten am besten noch vor der einbrechenden Kälte geerntet werden sollten, hat es der Grünkohl nicht so eilig. Vielmehr besteht er darauf, den ersten Frost noch draußen mitzubekommen. Er ist nahezu unempfindlich gegen die Kälte, ja benötigt sie sogar. Erst durch den Frost erhält er den typischen süßlichen Geschmack. Bei zu früher Ernte kann er bitter schmecken. Darüber hinaus tragen die niedrigen Temperaturen dazu bei, dass der grüne Kohl bekömmlicher wird.  Somit machst du nichts falsch, wenn du mit der Ernte bis November wartest. Je nachdem, wann wir den ersten Frost haben, kann es auch schon Ende Oktober soweit sein. Um die Zeit der Ernte gut abzupassen, sollte die Aussaat bis Juni erfolgen. Die Saison im Garten für Grünkohl geht somit also von Ende Oktober bis Ende Dezember.

Video-Tipp

Richtig ernten

Ja, tatsächlich solltest du beim Ernten eine Sache wissen: Der Grünkohl zählt zu den zweijährigen Pflanzen. Hast du ihn in deinem Garten angebaut, empfiehlt es sich, ihn nach dem ersten Jahr nicht schon komplett aus der Erde herauszunehmen. Vielmehr bietet es sich an, die Blätter des Kohls von außen nach innen abzupflücken. Vorteil dabei ist, dass die äußere Blattschicht wieder nachwächst und du somit länger etwas von ihm hast. Zur Grünkohlzeit kannst du dann immer wieder frischen Grünkohl zubereiten. Was gibt es besseres? Im zweiten Jahr beginnt der Grünkohl zu blühen. Zwar ist seine Zeit als Nutzpflanze dann abgelaufen, jedoch bereitet er dir mit seinen gelben Blüten auf andere Art eine Freude. Im Frühjahr solltest du ihn dann jedoch gänzlich ernten und im besten Fall kompostieren.

Grünkohl

Grünkohlzeit im Supermarkt

Im Supermarkt um die Ecke gibt es den Grünkohl

  • lose verpackt
  • tiefgefroren
  • oder im Glas

zu kaufen. Direkt in der Obst- und Gemüseabteilung findest du den frischen Kohl häufig lose in Tüten. Wundere dich nicht über diese riesigen Tüten! Grünkohl fällt beim Garen in sich zusammen, sodass am Ende nicht mehr viel davon übrig bleibt, ähnlich dem Spinat. Dieser frische Grünkohl ist in der Grünkohlzeit – also zwischen September bis Anfang März – in den Supermärkten erhältlich. Tiefgefroren enthält er noch immer einen Großteil der Nährstoffe und ist oftmals schon gehackt. Dies erspart dir Arbeit. Darüber hinaus ist er leichter zu portionieren. Im Glas eingefüllt hast du mit ihm am wenigsten Arbeit, da er sogar schon fertig abgeschmeckt ist. Leider enthält dieser Kohl im Glas am wenigsten Nährstoffe, weil er mehrfach erhitzt wurde.

Lagern leichtgemacht

Frischen Grünkohl solltest du am besten im Gemüsefach deines Kühlschrankes lagern. Dort ist er bis zu einer Woche haltbar.

Kleiner Tipp: Lege ein feuchtes Tuch darüber, dann verlängert sich die Haltbarkeit nochmals um ein paar Tage. Möchtest du ihn erst später verarbeiten, kannst du ihn problemlos einfrieren. Beachte dabei folgende Vorgehensweise:

  1. Kohl gründlich waschen
  2. Blätter vom Strunk entfernen
  3. kurz blanchieren
  4. in Schüssel mit kaltem Wasser abschrecken
  5. abtropfen lassen
  6. in ein gefriergeeignetes Gefäß geben
  7. einfrieren

Grünkohl im Glas ist sehr lange haltbar. Angebrochen solltest du ihn in den Kühlschrank stellen und nach drei Tagen vollständig verbrauchen. Wie du Grünkohl aus dem Glas richtig zubereitest, erfährst du hier.