Auf den Punkt gebracht:

  • mediterrane Früchte, die in vielen Formen und Farben erhältlich sind
  • gesund, vitamin- und ballaststoffreich, fett- und kalorienarm
  • im Kühlschrank bis zu einer Woche haltbar
  • frische Auberginen problemlos einfrieren

Wissenswertes über Auberginen

Die ursprünglich aus Asien stammenden Auberginen, auch Eierfrucht genannt, wurden später auch im Mittelmeerraum kultiviert. Heutzutage gibt es sie in verschiedenen Formen (länglich, birnen-, eiförmig oder rund) und Farben (bräunlich, violett, grün, orangerot, gelb, weiß sowie marmoriert). Auberginen bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und haben wenig Eigengeschmack. Sie sind vitamin- und ballaststoffreich, fett- und kalorienarm und enthalten kaum Zucker.

Frische Auberginen: Haltbarkeit

Auberginen kannst du im Kühlschrank bei einer Temperatur zwischen 8 °C bis 10 °C etwa eine Woche lagern. Die Haltbarkeit eingefrorener Auberginen beträgt im Tiefkühler bei -18 °C zwischen 9 Monate (im Gefrierbeutel) und 14 Monate (vakuumiert).

Frische Auberginen einfrieren

Willst du frische Auberginen einfrieren, solltest du einiges beachten. Roh eingefrorene Auberginen werden nach dem Auftauen matschig. Sie verlieren an Geschmack und Farbe und lassen sich nur noch zu Mus verarbeiten. Besser ist es, die Auberginen vor dem Einfrieren vorzugaren. In Scheiben blanchierte und eingefrorene Auberginen kannst du ganz bequem im gefrorenen Zustand weiterverarbeiten und portionsweise deinen Gerichten beifügen. Und so gehst du vor:

Anleitung

  1. Verwende nur frische, reife Auberginen. Du erkennst sie an einer prallen, glänzenden Haut. Das weißliche bis cremefarbene Fruchtfleisch gibt auf Druck leicht nach. Unreife Auberginen haben grünes Fruchtfleisch, sind bitter und zum Verzehr ungeeignet. Das bräunliche Fruchtfleisch überreifer Auberginen ist schwammig und schmeckt unangenehm bitter.
  2. Wasche die Auberginen. Schneide die Enden ab und entferne die Haut. Zum Schälen eignet sich am besten ein Sparschäler.
  3. Anschließend die Auberginen in ca. 8 mm dicke Scheiben oder Würfel schneiden. Du solltest immer nur so viele Scheiben oder Würfel schneiden, wie du mit einem Mal verarbeiten kannst. Aufgeschnittene Auberginen verfärben sich nach etwa 30 Minuten und werden unansehnlich.
  4. Bringe in einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen. Gib auf einen Liter Wasser etwa 100 Milliliter Zitronensaft dazu. Zitrone verhindert, dass die Auberginen braun werden, ohne den Geschmack zu verändern.
  5. Blanchiere die Auberginenscheiben in dem Zitronenwasser für etwa 3 bis 4 Minuten. Dadurch werden Enzyme zerstört, die Auberginen verfaulen lassen.
  6. Hebe die blanchierten Auberginenscheiben vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem siedenden Wasser. Schrecke sie etwa 5 Minuten lang in Eiswasser ab, um den Garprozess zu beenden.
  7. Tropfe die Auberginenscheiben in einem Sieb gut ab oder lege sie auf Küchenpapier.
  8. Fülle nun die Auberginenscheiben portionsweise in geeignete Gefrierbehälter. Verwendest du Gefrierbeutel, dann drücke nach dem Einfüllen die Luft vorsichtig aus dem Beutel, um einen Gefrierbrand zu vermeiden. Bei Gefrierdosen lass bis zum Deckel etwa 1,5 cm Platz, damit sich das Gefriergut ausdehnen kann.

Zubereitete Aubergine einfrieren?

Es lassen sich nicht nur frische Auberginen einfrieren. Auch bereits gebratene, gegrillte oder gebackene kannst du problemlos einfrieren. Achte aber darauf, dass sie vor dem Einfrieren komplett abkühlen.

Tipp: Du musst Auberginen nicht zwingend schälen. Du kannst sie auch bedenkenlos mit der Schale verarbeiten. Die Schale enthält wertvolle Vitamine und Ballaststoffe und kann mitgegessen werden. Wenn du aber den bitteren Geschmack nicht magst, der sich in der Schale entwickeln kann, oder wenn du die Auberginen in Würfel schneiden und zubereiten willst, dann solltest du Auberginen besser schälen.