Video-Tipp

Auf den Punkt gebracht:

  • tiefgekühlte Brezeln und Laugenstangen immer etwa 10 Minuten antauen lassen
  • einschneiden, mit Wasser bestreichen und Brezelsalz aufstreuen
  • im vorgeheizten Ofen bei 200 bis 220 °C Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten backen
  • Laugengebäck vom Vortag in Backofen oder Mikrowelle aufbacken

Perfektes Laugengebäck

Außerhalb von Bayern kann es zu einem Kraftakt werden, wirklich gute Brezeln zu finden. Eine knusprige Kruste und ein softes Inneres, dazu die schöne kastanienbraune Farbe von Laugengebäck – uns läuft da auf jeden Fall das Wasser im Mund zusammen. Wenn du spontan Lust auf Brezeln oder Laugenstangen hast, sind tiefgekühlte Teiglinge einfach ideal. Beides kannst du ganz einfach zu Hause aufbacken. Sogar das benötigte Salz ist meist mit in der Packung.

Laugengebäck

TK-Brezeln/ Laugenstangen aufbacken

Mit unserer Anleitung ist es ganz einfach, gefrorene Brezeln und Laugenstangen aus dem Supermarkt oder dem Discounter richtig aufzubacken:

  1. den Backofen vorheizen: Wir empfehlen, wie auch auf den meisten Verpackungen aufgedruckt, 200 bis 220 °C. Am besten nutzt du die Ober- und Unterhitze- Funktion deines Ofens.
  2. gewünschte Anzahl an Brezeln oder Laugenstangen aus der Verpackung nehmen | wichtig: nicht benötigte Teiglinge sofort wieder im Tiefkühler verstauen
  3. Teiglinge nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Ofengitter legen
  4. etwa 10 Minuten antauen lassen, so sind die Teiglinge besser zu bearbeiten
  5. die nun an der Oberfläche etwas angetauten Brezeln mit einem Messer an der breitesten Stelle in halbrunder Form einschneiden | für Laugenstangen am besten mehrere kleine Querschnitte auf der Oberseite machen: durch das Einschneiden geht das Laugengebäck beim Backen schön auf und bekommt eine klasse Optik
  6. Teiglinge mithilfe eines Backpinsels leicht mit Wasser bestreichen: So wird die Kruste knusprig und das Gebäck so schön hellbraun, wie es sein soll.
  7. Brezeln oder Laugenstangen mit Brezelsalz bestreuen: Brezel-Profis vermengen das Salz vor dem Aufstreuen mit ein bisschen geschmacksneutralem Pflanzenöl, zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Rapsöl – so bleibt es schön weiß.
  1. Teiglinge in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen

Hinweis: Laugengebäck schmeckt nur mit grobem Hagelsalz so wirklich gut. Den Salzstreuer mit normalem Salz solltest du dafür ganz schnell vergessen, da sich dieses Salz beim Backen auflöst und matschig wird.

Tipp: Wenn es besonders schnell gehen soll, kann auf das Antauen verzichtet werden und die gefrorenen Brezeln oder Laugenstangen werden einfach kurz unter heißes Wasser gehalten.

Laugengebäck vom Vortag richtig aufbacken

So lecker fertig gekaufte Brezeln auch schmecken – am nächsten Tag sind sie meist trocken und hart. Aber keine Sorge: Laugenstangen und Co. vom Vortag musst du keinesfalls wegwerfen. Du kannst sie wunderbar aufbacken, solltest sie danach aber direkt essen. Wie du Brezeln und Laugenstangen vom Vortag richtig aufbäckst erfährst du jetzt:

  1. Laugengebäck mit Wasser bestreichen
  2. bei 160 °C Ober- /Unterhitze auf einem Ofengitter in den nicht vorgeheizten Backofen schieben
  3. Brezeln oder Laugenstangen etwa 8 Minuten backen
Laugengebäck mit Wasser einpinseln

Wenn du eine Mikrowelle hast, kannst du Brezeln vom Vortag auch darin aufbacken. So wird’s gemacht:

  1. das trockene Gebäck mit Wasser bestreichen
  2. für 12 bis 15 Sekunden bei höchster Stufe in die Mikrowelle geben
Laugengebäck in Mikrowelle aufbacken

Schnelle Feierabendküche

Du hast nach einem anstrengenden Tag großen Hunger und Appetit auf etwas Herzhaftes? Ein schnell gemachter Laugen-Flammkuchen aus einer angetauten, flach ausgerollten TK-Laugenstange ist dann genau richtig. Belegen kannst du den Laugenteig ganz nach Herzenslust. Wir finden, dass Schmand, Zwiebeln und Speck richtig lecker klingen. Oder vielleicht lieber Kürbiswürfelchen und Ziegenkäse? Ach, am besten wohl beides… schmeckt schließlich einfach zu gut.

Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du dir auch deine Brezeln selber backen. Wie das funktioniert, erfährst du auf eat.de.

Rezeptideen & Wissen satt