
Auf den Punkt gebracht:
- Basilikum lässt sich auf verschiedene Weisen einfrieren
- Blanchieren hilft dabei, Aroma zu erhalten
- einlegen und trocknen sind mögliche Alternativen
- Portionierung ist ein sinnvoller Kitchen Hack
- selbstgemachtes Pesto wird durch das Einfrieren ebenfalls länger haltbar
Basilikum ernten und reinigen
Die ersten Schritte vor dem Einfrieren sind spielend einfach und bestehen aus Ernte und Reinigung. Je nachdem, wie du das Basilikum weiterverarbeiten beziehungsweise nach dem Auftauen verwenden möchtest, kannst du einzelne Blätter abzupfen oder aber ganze Stängel abschneiden.
Achte lediglich darauf, dass du alles gründlich wäschst und nur eine geringe Restfeuchte vorhanden ist.

Basilikumblätter einfrieren: so geht’s
Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, sind nur noch wenige Handgriffe notwendig.
- Leg die Stängel oder Blätter einzeln auf einen Teller. Sie dürfen sich dabei nicht berühren.
- Für wenigstens eine Stunde wird das Basilikum nun so vorbereitet in das Schnellgefrierfach gestellt. Zur Sicherheit können es jedoch auch 90 bis 120 Minuten sein.
- Im Anschluss daran wird das Basilikum aus dem Gefrierfach geholt und luftdicht in einem Gefrierbeutel oder einem anderen geeigneten Gefäß verpackt und bei -18 °C eingefroren.
Du kannst mit einer Haltbarkeit von etwa 1 Jahr rechnen.
Basilikum geschnitten einfrieren
Die wohl einfachste Möglichkeit um Kräuter, wie Basilikum haltbar zu machen, ist sie klein geschnitten einzufrieren. Und so gehst du dabei vor:
- Basilikum waschen und trocken tupfen
- Basilikumblätter fein schneiden oder hacken
- in geeignete Dosen oder Gefrierbeutel geben und gut verschließen
- Gefriergut beschriften
Sofern die Kräuter relativ trocken eingefroren werden, lassen sie sich jederzeit gut portioniert entnehmen. Du kannst sie direkt beim Kochen weiterverwenden und musst sie nicht extra auftauen lassen.

Basilikum einfrieren als Kräuterwürfel
Eine weitere Möglichkeit das aromatische Kraut haltbar zu machen und nach dem Auftauen verwenden zu können, ist es, Kräuterwürfel einzufrieren.
Hierzu befolgst du zunächst alle vorbereitenden Schritte. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass du das Basilikum zerkleinerst, geeignet sind dafür unter anderem:
- Messer
- Wiegemesser
- Schere
- Mörser
- Mixer
Mit ein wenig Wasser vermischt wird das Kraut nun in Eiswürfelbeutel oder eine Eiswürfelform gefüllt.

Pesto einfrieren
Auch hier ist das Portionieren in geeigneten Behältern angeraten. Es sei denn, du verbrauchst ohnehin größere Mengen deines Basilikumpestos für Pasta-Gerichte, Salate oder Sandwiches. Dann können beispielsweise Boxen oder Beutel gewählt werden.
Basilikum auftauen
Am besten lässt du das Basilikum – egal in welcher Form – schonend für einige Stunden im Kühlschrank auftauen. Je nach Verwendung kannst du den gefrorenen Basilikum auch direkt in den Topf oder die Pfanne geben.
Haltbarkeit nach dem Einfrieren
Eingefrorenes Basilikum hält sich für etwa 1 Jahr. Das gilt allerdings nur dann, wenn du alle Schritte befolgt hast und dichte Gefäße verwendest. Anderenfalls droht Gefrierbrand und Geschmacksverlust.