Hallo, ich bin Anna!
Wenn ich ins Büro komme, bringe ich am liebsten direkt eine Portion gute Laune und neue Ideen mit. Kreativ zu sein, ist für mich ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Egal, ob beim Kochen, beim Backen, beim Lesen oder Nähen. Ich liebe es zu Kreieren. Bei eat.de darf ich diese Leidenschaft beruflich ausleben. Die Frage „Was koche ich heute?“ begleitet mich dabei jeden Tag, mal als Rezept auf der Website, mal als Pinterest-Pin und mal in unseren Social-Media-Videos.

Ich bin Anna, Head of Social Media bei eat.de und seit 2023 im Team. Ich verantworte unsere Kanäle und arbeite als Content Creator selbst an dem mit, was ihr dort seht. Ich konzipiere die Videoformate, stehe dafür vor der Kamera, fotografiere und schreibe.
Auf einen Blick
- Rolle: Head of Social Media und Content Creator
- Bei eat.de seit: Sommer 2023
- Werdegang: Abitur, Studium Medienmanagement an der Hochschule Mittweida, Chefredakteurin des Hochschulmagazins NOVUM, danach vier Jahre Social Media Managerin in einer Chemnitzer Eventagentur
- Rezepte: mehr als 320 Rezepte veröffentlicht oder redaktionell betreut
- Social Media: 20 Gerichte für unsere Videoformate konzipiert und getextet
- Community: über 260 Fragen und Kommentare aus der Community beantwortet
- Zu Hause: in einem kleinen Dorf im Zwickauer Land, mit Partner, Sohn, Bonustochter und Katze
- Meine Ernährungsweise: Ich esse seit 2023 pescetarisch, koche aber für alle.
- Meine Themen: Familienküche, saisonale Gartenschätze verarbeiten, vegetarische und vegane Küche, Backen
Was ich bei eat.de mache
Seit 2026 setze ich mit meinem Team eine neue Social-Media-Strategie um. Wir bespielen unsere Kanäle regelmäßig mit Videos, schauen uns genau an, was davon bei dir ankommt, und bauen die Formate danach weiter aus. Kein Hochkant-Video geht bei uns live, bevor ich es gesehen habe.
Für unseren Pinterest-Kanal habe ich eine eigene Strategie aufgebaut, mit der wir gezielter Inhalte auswählen und die Redaktion spürbar entlasten.
Vor der Kamera stehe ich seit 2026 regelmäßig selbst, angefangen hat das 2025 mit unserer Kooperation mit Schär.
Woher mein Küchenwissen kommt
Das meiste stammt aus meinem eigenen Alltag. In unserem Garten stehen zwei Hochbeete und ein Tomatenhaus, dazu kommen Obstbäume und Beerensträucher. Gärtnern hat bei uns Familientradition und so auch das Haltbarmachen sowie Verwerten von Gartenschätzen. Wer noch nie eine selbst angebaute Gurke probiert hat, hat wirklich etwas verpasst.
Die Leidenschaft fürs Backen habe ich von meiner Mama. Sie backt jährlich über 20 Plätzchensorten für die Weihnachtszeit, die dann in mannshoch gestapelten Kisten gelagert und später verschenkt werden. Als Grundschulkind habe ich meine ersten Backerfahrungen mit Fertigmischungen gemacht. Heute baue ich selber Motivtorten und kreiere daraus aus verschiedenen Rezepten mein eigenes, ganz nach meinem Geschmack.
Dazu kommt der ganz normale Familienalltag. Ich bin Bonusmama, habe ein Kindergartenkind zu Hause und kenne die Nudeln-mit-Butter-Phase nur zu gut. Bei uns steht mehrmals die Woche etwas Frisches auf dem Tisch, meist einfach und oft aus der Heißluftfritteuse.
Bei der Arbeit lerne ich ständig dazu. Die Küchentage sind für mich jedes Mal eine kleine Kochschule.
Wie ich arbeite
Bevor ein Text online geht, gleiche ich alle Angaben mit dem fertigen Rezept und den Hinweisen unseres Küchenteams ab. Bei Garzeiten und Haltbarkeit schaue ich lieber einmal mehr hin.
Wenn ich unsicher bin, frage ich unsere Experten aus dem Küchenteam. Ich halte es für wichtig, die eigenen Wissensgrenzen zu kennen, statt Vermutungen weiterzugeben.
Meldet jemand einen Fehler, prüfe ich das in Ruhe nach und korrigiere, wenn nötig. Außerdem koche ich selbst nach, worüber ich schreibe. Zuletzt zum Beispiel Spaghetti alla Nerano. Die meiste Arbeit steckt bei mir übrigens selten im Rezept selbst, sondern in den Zusatzinfos drumherum, so wie bei unseren Bananenwaffeln für Kinder ohne Zucker.
Was ich nicht kann
Fleisch zubereiten. Da bin ich einfach aus der Übung. Und da Kosten für mich zum Kochen dazugehört, bin ich hier raus.
Meine größtes Küchen-Desaster
Eine Einhorntorte, als ich Anfang zwanzig war.
Erst während der Zubereitung bemerkte ich, dass sie über Nacht in den Gefrierschrank gehört hätte. Sie sollte jedoch am selben Nachmittag schon auf dem Geburtstagstisch stehen. Also rief ich meine Mama an, die gerade in der Türkei am Strand lag. Wir tauschten schnell ein paar Optionen für Rettungsversuche miteinander aus. Doch trotz aller Mühnen zerfloss die Torte beim Entfernen des Tortenrings auf dem Tisch. Ein zweiter panischer Anruf bei Mama und wir fanden die perfekte Lösung, wie doch noch eine Geburtstagstorte für mein Bonuskind auf den Tisch kam. Es wurde eine Tiefkühl-Benjamin-Blümchen-Torte, die von mir in Windeseile ein Einhorn-Upgrade bekam: Sahnetuffs abkratzen, Regenbogen-Creme und essbare Deko drauf und zum Schluss mein selbst modelliertes Fondant-Einhorn on top. Rettungsmission erfolgreich. Happy End.🦄
Warum ich fleischlos koche
Bis 2023 habe ich selbst sehr gern Fleisch gegessen. Erst als ich mich intensiver mit den Bedingungen unserer Fleischproduktion beschäftigt habe, hat sich meine Sicht darauf grundlegend verändert. Mir wurde bewusst, wie leicht man ausblendet, was hinter einem Stück Fleisch eigentlich steht. Für mich war irgendwann klar: Mein Genuss darf nicht wichtiger sein als das Leid, das dafür entsteht.
Seitdem esse ich kein Fleisch mehr. Gleichzeitig habe ich mich von dem Gedanken verabschiedet, dass bewusste Ernährung immer „ganz oder gar nicht“ bedeuten muss. Ich esse weiterhin Fisch und auch andere tierische Produkte gehören zu meiner Ernährung. Statt Kuhmilch greife ich dagegen lieber zu Hafermilch, statt Joghurt zu Sojajoghurt. Das mag für manche inkonsequent wirken, für mich bedeutet es vor allem, bewusst Entscheidungen zu treffen, die zu meinem Leben und meinen Werten passen.
Genau dieses Bewusstsein ist mir wichtig. Nicht verbieten oder verurteilen, sondern hinschauen, hinterfragen und wissen, woher unser Essen kommt. Denn erst mit diesem Wissen kann jede für sich entscheiden, was am Ende auf dem eigenen Teller liegen soll.
Meine absoluten Lieblinge
Lerne mich kennen!
Dein Leibgericht?
Pasta in allen Varianten, mit viel Gemüse je nach Saison, mal scharf, mal mit Zitrone. Sowie im Alttag saisonales Gemüse mit Halloumi oder Feta aus der Heißluftfritteuse. Im Restaurant gern Sushi.
Deine Geheimzutat?
Honig. Ich mag Gegensätze und karamellisiere auch Herzhaftes gern mit etwas Zucker.
Ohne welches Gerät geht bei dir nichts?
Scharfe Messer, stumpfe bringen mich zur Weißglut. Und die Heißluftfritteuse, die im Dachgeschoss bei 32 Grad alles rettet.
Was kommt dir nicht auf den Teller?
Schwammige Pilze. Die haben einfach die Konsistenz von gegarten Nacktschnecken.
Was treibt dich bei eat.de an?
Die Liebe zum Essen und die guten, manchmal ziemlich crazy Vibes mit meinen Kolleg:innen.


