Gyoza Teig selber machen ist einfacher, als du denkst – und macht einen riesigen Unterschied. Die zarten, leicht elastischen Teigblätter sorgen für perfekte japanische Teigtaschen, die beim Dämpfen, Braten oder Frittieren ihre typische Struktur bekommen.
Mehl und Speisestärke in eine Schüssel sieben und gut vermengen.
Salz zusammen mit dem Wasser in einem Topf kurz aufkochen.
Das heiße Wasser vorsichtig zum Mehl geben und mit einem Holzlöffel verrühren.
Sobald der Teig handwarm ist, auf der Arbeitsfläche etwa 8 bis 10 Minuten glatt und geschmeidig kneten.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln, leicht flach drücken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Tipp: Die Ruhezeit macht den Teig elastisch und leichter formbar.
Den Teig auf einer leicht bemehlten oder trockenen Fläche dünn ausrollen.
Mit einem einem geeigneten Ausstecher oder Glas (Ø ca. 10 cm) Kreise ausstechen.
Etwas Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren. Die Teiglinge damit einpinseln und übereinander legen. Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken.
Tipp: Der Speisestärkefilm wirkt wie eine dünne Schutzschicht. Er verhindert, dass die Teigblätter zusammenkleben, und hält sie gleichzeitig geschmeidig, damit sie beim Füllen nicht einreißen.
Übrigen Teig erneut zusammenkneten, ausrollen und weitere Kreise ausstechen, bis er aufgebraucht ist.
Jeweils etwa 1 EL Füllung nach Wahl in die Mitte geben, Rand mit Wasser befeuchten und zu einem Halbmond verschließen. Anschließend die typische Faltung formen. In einem Bambuskörbchen über kochendem Wasser etwa 8 bis 10 Minuten dämpfen.