Allgäuer Krautkrapfen sind ein wunderbar deftiges Wohlfühlessen mit zartem Strudelteig, würziger Sauerkrautfüllung und knusprig angebratenen Rändern. Durch Speck, Apfel und Kümmel bekommen sie eine herzhafte, leicht süßliche Note und schmecken besonders gut an kühlen Tagen.
Als Erstes Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Dann Wasser, Ei und Salz dazu geben. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Nun den Strudelteig zu einer Kugel formen. In eine eingeölte Schüssel geben und auch den Teig dünn mit Öl bestreichen. Anschließend abgedeckt für 30 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür das Sauerkraut in einem Sieb gut ausdrücken.
Danach den Bauchspeck von der Schwarte befreien und in feine Würfel schneiden.
Jetzt die Zwiebel und den Apfel in feine Würfel schneiden.
Anschließend die Speckwürfeln mit der Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun auslassen. Dann die Apfel- und Zwiebelwürfel dazugeben.
Nun auch das Sauerkraut in die Pfanne geben und anbraten. Die Füllung für die Allgäuer Krautkrapfen mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Anschließend gut auskühlen lassen.
Jetzt den Strudelteig auf einer mehlierten Arbeitsfläche dünn ausrollen und die Füllung entlang der langen Seite gleichmäßig verteilen. Dann den Strudelteig vorsichtig aufrollen.
Tipp: Bei einer Zutatenmenge für 4 Portionen haben wir unseren Strudelteig auf eine Größe von etwa 90 x 40 cm ausgerollt.
Als Nächstes den Strudel mit Hilfe einer Teigkarte oder etwas Küchengarn in gleichgroße, ca. 5 cm große, Krapfen schneiden.
Danach das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Krautkrapfen darin von beiden Seiten für 3 bis 5 Minuten goldbraun anbraten.
Zuletzt die Pfanne mit einem Deckel verschließend und die Allgäuer Krautkrapfen für weitere 5 bis 6 Minuten gar ziehen lassen.