Schmortopf 'mal anders! Mit diesem Rezept einer Caponata Siciliana zeigen wir dir den einfachsten Weg zu einem Stück Sizilien in deiner Küche. Die Caponata überzeugt durch ein süß-saures Geschmackserlebnis mit viel frischem Gemüse.
Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika und Kapern reifen knackig unter sizilianischer Sonne und werden seit Generationen zu einem herrlich deftigen Alleskönner kombiniert.
Gemüse gründlich waschen und trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch schälen.
Die Aubergine und Zucchini in Würfel schneiden und in einer Schüssel kräftig salzen.
Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, den Knoblauch fein würfeln. Anschließend Sellerie und beide Paprikas in mundgerechte Stücke schneiden. Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, die Schale abziehen und im Anschluss klein würfeln.
Nun in einem Schmortopf die Zwiebeln in Olivenöl bei niedriger Hitze für ca. 15 Minuten langsam karamellisieren. Dabei regelmäßig rühren, sodass nichts anbrennt.
Die gewürzten Aubergine- und Zucchiniwürfel in ein Sieb geben. Das Ganze mit einem Teller oder Schale beschweren und 30 Minuten abtropfen lassen.
Sellerie, Paprika und Knoblauch mit in den Schmortopf geben und für weitere 15 Minuten dünsten.
Nun den Honig dazugeben und alles gut verrührt karamellisieren lassen. Anschließend mit Weißweinessig ablöschen. Die gehackten sowie passierten Tomaten und 100 ml Wasser hinzugeben. Das Schmorgemüse weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Tipp: Verwende Agavendicksaft anstelle von Honig, um dein Rezept auch vegan zubereiten zu können.
In der Zwischenzeit einen weiteren Topf mit reichlich hitzebeständigem Öl befüllen und erwärmen. Die abgetropften Auberginen- und Zucchiniwürfel darin kurz frittieren.
Danach die frittierten Würfel mit in den Schmortopf geben. Außerdem die Oliven und Kapern unterrühren.
Die Caponata mit Salz, Pfeffer und etwas frischem Basilikum abschmecken und für weitere 20 Minuten köcheln lassen.
Schließlich den Schmortopf vom Herd ziehen und abgedeckt für 1 Stunde durchziehen lassen.
Die Caponata kalt genießen oder vor dem Anrichten nochmals kurz erwärmen.